Montag, 14. August 2017

Challenge Finnland 5. Platz

Nach dem vorzeitigen Aussteigen bei der Challenge Prag vor zwei Wochen war für mich gestern bei der Challenge Finnland in Turku Wiedergutmachung angesagt! Schwimm- und Radform passten im Training seit Wochen gut-sehr gut, aufgrund kleiner Verletzungsprobleme stand jedoch hinter meiner Laufform ein großes Fragezeichen:
Um es vorwegzunehmen, es sprang für mich ein 5. Platz heraus, womit ich ziemlich zufrieden bin!
Das Schwimmen am gestrigen Tage im Hafenbecken von Turku verlief für mich eigentlich wie fast immer, vorne ist eine große Gruppe weg, hart anzuschwimmen fällt mir recht schwer, bringt im Endeffekt aber auch nicht so viel, da ich dann irgendwann alleine herum schwimme. Also hieß es Ruhe bewahren und nach der Hälfte der Schwimmstrecke hatte ich mit der ersten Frau eine Mitschwimmerin. Mit 3,5 Minuten nach vorne stieg ich als 9. Mann aus dem Wasser. Beim Wechsel hatte ich dann mit meinem Helmvisier zu kämpfen bzw. es brach aus der Fassung. Naja, musste es halt ohne gehen. Die ersten Radkilometer waren auch nicht so kraftvoll wie gewünscht, aber als dann Jens Frommhold und Lukas Krämer von hinten heran kamen, bildeten wir sofort eine recht gut funktionierende Gruppe, welche sich im fairen Abstand auf die Verfolgung der Spitzenreiter machte. Die erste 25km Runde fuhr Jens vor (mit 50km/h mit dem Wind und mit knapp 40km gegen den Wind), dann fuhr Lukas eine halbe Runde vor, ehe ich dann endlich meine Beine gefunden hatte und für die restlichen 45km für Zug in der Gruppe sorgte. So konnte ich mich etwas lösen und als 4. auf die Laufstrecke wechseln. Nur noch 2,5 Minuten nach vorne, ca. 40sek nach hinten. Da ich nicht gerade einen Blitzwechsel hinlegte und auch mein erster KM recht langsam war, verlor ich Platz 4. recht schnell, lies mich aber nicht verrückt machen, da es mein Plan war stur mein Tempo zu laufen, auch wenn ich zunächst Boden verliere. Und heute ging der Plan dann einmal auf! Jens bekam Probleme und bei ca. Km 10 war ich auf Platz 5. Von hinten holte jedoch ein Tscheche massiv auf und auch mein Trainer Matthias Knossalla war mit ca. 90 hinter mir auch noch im Rennen! Mit 30sek Vorsprung auf den Tschechen und 90sek auf Matthias ging es auf die letzten 5km. Bei km 18 blieb der Abstand zum Tschechen konstant  und ich zog noch einmal an. Von Matthias war da nicht wirklich was zu sehen. Als ich den Zielteppich bereits sah, sagte mir deutschsprachige Zuschauer, dass ich Luft nach hinten habe, aber irgendwie kam Matthias doch noch hinten, als ich dann dabei war den Zieleinlauf zu genießen und gerade über die Ziellinie trat, kam er heran gesprintet. Das war knapp, aber irgendwann zahlt sich einmal die harte Arbeit aus. Mit dem Lauf habe ich mich heute selbst überrascht. Außerdem erzielte ich heute persönliche Bestleistungen über die Mitteldistanz mit 3std59min01sek, sowie für die 91 Radkilometer mit einem 43er Schnitt! So kann es weitergehen!
Ein großes Dank an alle, die mich unterstützen und zu mir halten, auch wenn es in letzter Zeit nicht immer so lief, wie ich es mir vorstellte bzw. ich es an manchen Tagen vielleicht auch einfach nicht abrufen konnte!

Nun noch ein großes Dank an die Organisatoren der Challenge Turku um Race-Director Heikki!
Abholung am Flughafen, für jedes Problem und jeden Wunsch ein offenes Ohr, schönes Rennen auf abwechslungsreicher Laufstrecke und schneller, flacher Radstrecke sowie super Athletenbetreuung und Unterbringung im Top-Hotel!
So konnte ich neben den Rennen auch eine sehr schöne Zeit in Finnland verbringen!

Auf dem Weg zur 2.besten Radzeit und PB Quelle:Aika-ajo.com
 (c) 

Als 4. vom Rad Quelle: Aika-ajo.com 

Ersten Laufkilometer recht zäh Quelle: Challenge Turku

Finishline Quelle: privat
Finishline 2 Quelle: privat
Die besten Radzeiten kam von uns dreien :-) Quelle: privat

Donnerstag, 3. August 2017

Challenge Prag

Mit einer weiteren Enttäuschung kehrte ich am Samstag von der Challenge Prag über die Mitteldistanz nach Hause.
Die letzten Wochen im Training habe ich mich durchweg gut gefühlt und konnte vor allem im Schwimmen und Radfahren gut Intensität und Umfang trainieren und war mir auch sicher, dass ich hiermit den Grundstein für eine gute Platzierung legen kann.
Der Startschuss in der 17 Grad kalten Moldau fiel um 12.00 Uhr mittags. Ich konnte zwar die vorderste Gruppe nicht halten, kam jedoch in einen guten Rhythmus und stieg mit einer Schwimmzeit von 24min aus dem Wasser. Wenn man im Nachhinein den Abstand nach vorne betrachtet, hätte es besser sein können, aber dennoch geht das zunächst einmal so in Ordnung. Der Wechsel zum Rad dauerte dann etwas zu lang, so dass ich auf den erste Radkilometern ordentlich Druck machen musste, um eine Vierergruppe, welche in meiner Nähe aus dem Wasser gestiegen ist, wieder einzufangen. Als ich diese erreicht hatte, wollte ich eigentlich gleich mit Zug weiterfahren, jedoch kam ich nicht von der Gruppe weg und ab da ging es mit meinem Rennen eigentlich nur noch bergab. Beim Anstieg bei ca. Km 30 musste ich die Gruppe ziehen lassen. Auf dem Rückweg der ersten Radrunde fand ich zwar noch einmal einen Mitstreiter, aber auch diesen musste ich bei Km 55 fahren lassen, da ich an diesem Tag einfach keine Energie aufnehmen konnte und jegliche Form von Kohlenhydraten nicht in der Muskulatur ankamen. Da ich dem Lauf zumindestens eine Chance geben wollte, fuhr ich dann im Grundlagentempo den Radpart zu Ende, immer noch ohne jeglichen Energieschub. Zügig anzulaufen war dann ein Versuch der 1km lang gedauert hatte, ehe dann auch hier die Luft raus war. An einer Verpflegungsstelle noch einmal versucht mir neues Leben mit Cola und Red Bull einzuhauchen,aber auch das funktionierte nicht mehr. Und so entschloss ich mich nach 5 Laufkilometern das Rennen zu beenden.
Nun heißt es noch Fehler in der Ernährungsstrategie zu finden,ehe dann mit der Challenge Finnland am 13.08. das nächste Highlight wartet!

Vor dem Schwimmstart Quelle: Privat

Rad; Quelle:Challenge Prague

Lauf; Quelle:Challenge Prague


Sonntag, 9. Juli 2017

Waldecker Edersee Triathlon und Hessische Triathlon Meisterschaft über die Kurzdistanz

In Anbetracht der kommenden Wettkämpfe lag der Edersee Triathlon mit den Hessischen Meisterschaften über die Kurzdistanz relativ günstig, da er gleichzeitig auch noch ein Ligawettkampf war, passte es umso besser diesen Wettkampf quasi als Heimspiel zu bestreiten.
Das Training lief die letzten zwei Wochen noch mit angezogener Handbremse, umso mehr freute ich mich dann im Wettkampf wieder einmal Vollgas geben zu können.
Da es mehrere Startgruppen gab und die Regionalliga die erste Gruppe war, war meine Taktik simpel. Ein gutes Schwimmen abliefern, Rad Vollgas und beim Laufen gucken, was die Beine noch hergeben! Da die letzten Tage sich der See gut aufgewärmt hatte, war Neoverbot angesagt und ich konnte wieder einmal meinen Sailfish Rebel Speedsuit auspacken. Die Arme waren gut und ich stieg unter den ersten 5 aus dem Wasser, aufgrund des niedrigen Wasserstandes war der Weg zur Wechselzone in diesem Jahr noch länger und steiler als sonst, aber mussten ja alle durch... Dann beim Wechsel noch schnell mein Visier am Aerohelm neu befestigen,aber ansonsten problemlos. Die ersten flachen Meter gleich nach vorne und im ersten Anstieg nochmal das Tempo verschärft und von da an ging es heute nur noch vorwärts. Bei KM 25 übernahm ich die Führung. Die neue Radstrecke am Edersee macht mit guten Radbeinen richtig Spaß, kurze, knackige Ansteige, lang gezogene Abfahrten. Und so nutze ich es und macht am Berg richtig Druck und in den Abfahrten ließ ich es dann rollen! Gegen Ende der Radstrecke wurden dann auch meine Beine etwas müde und das Anlaufen fiel auch schwer, da auch die Laufstrecke ein ständiges Auf und Ab ist,aber nach ca. 3km wurde es besser und am Wendepunkt konnte ich sehen, dass es 5+Minuten Vorsprung in der Liga waren. Meine Vereinskollegen konnten mir nach dem Rad ja nur sagen,dass ich weit vorne bin,daher machte ich auch beim Laufen weiter Druck. Und heute wollten die Beine dann auch so wie der Kopf und so langsam kommt die Frische wieder. Die Laufzeit war auch die zweitbeste im Gesamtfeld, beste Radzeit und im Schwimmen unter den ersten 5, das passt auch alles! Letzten Endes war ich dann auch Gesamtsieger des Edersee Triathlon und konnte nach 2012 auch wieder die Hessenmeisterschaft über die Kurzdistanz gewinnen!

Dienstag, 27. Juni 2017

Dresden Citytriathlon 2017

Genau zwei Wochen nach der Challenge Venedig wollte ich mit der Kurzdistanz im Rahmen des Citytriathlon in Dresden bereits wieder gucken, inwieweit sich der Körper erholt hatte und was schon wieder geht. Die letzten zwei Wochen war das Training fast nur regenerativ und im Grundlagenbereich, so dass ich nicht wirklich wusste, wie der Körper bei höherer Belastung reagiert.
Da dieses Jahr ein äußerst starkes Teilnehmerfeld am Start war, war dies Ansporn und Herausforderung zugleich meinen 3.Patz aus dem Vorjahr zu verteidigen.
Um es vorweg zu nehmen, lief es noch nicht wirklich rund und am Ende kam ein siebter Platz heraus, was angesichts des Wettkampfverlaufs fast das Maximum war.
Das Schwimmen fand mit der Strömung in der Elbe statt und ging 3,8km stromabwärts. Von Beginn fehlten Kraft und Wassergefühl und so war es mehr ein Treiben als Schwimmen...Auf's Rad ging es dann mit etwas Wut im Bauch ganz gut weiter. Ich fand sofort meinen Rhythmus und machte Platz um Platz gut, was aufgrund des Schwimmrückstandes auch nicht verwunderlich war, nur die 5er Spitzengruppe fuhr ebenfalls mein Tempo. Die Radleistung stimmte also und so stieg ich als 6. vom Rad. Verlor aber gleich einmal gut und gerne eine 3/4 Minute,da ich in der Wechselzone meinen Wechselplatz und somit meine Schuhe nicht mehr wiederfand. Dann irgendwann die Schuhe doch noch gefunden und los ging's, wobei es die ersten drei KM eher ein Grundlagenlauf war, ehe ich dann so nach und nach ein Tempo fand,was ich normalerweise auf der Mitteldistanz laufe, immerhin konnte ich so zumindestens Platz sieben ins Ziel bringen, lag ich zwischendrin doch schon einmal auf Platz 9. Naja es war einen Versuch wert, nun bekommt der Körper noch etwas Erholung, ehe dann in zwei Wochen beim "Heimwettkampf" am Edersee die nächste Möglichkeit ansteht eine bessere Gesamtleistung abzuliefern.



Sonntag, 18. Juni 2017

Weiter geht's

Eine Woche nach der Challenge Venedig sind die Beine schon wieder recht frisch und das Rennen soweit verarbeitet, analysiert und damit abgehakt. Nun geht es in den Mittelteil der Saison und ich werde bei folgenden Wettkämpfen am Start sein:

25.06.2017 Dresden Citytriathlon (Kurzdistanz) (1,8km-40,5km-10km)

08.07.2017 Edersee Triathlon, Hessische Meisterschaft (Kurzdistanz) (1,5km-42km-10km)

29.07.2017 Challenge Prag (Mitteldistanz) (1,9km-90km-21km)

13.08.2017 Challenge Turku (Mitteldistanz) (1,9km-90km-21km)

Dienstag, 13. Juni 2017

Wettkampfbericht Challenge Venedig

Hier nun ein ausführlicher Wettkampfbericht zur Challenge Venedig, ein erstes kurzes Fazit hatte ich ja bereits auf meiner Facebook-Seite veröffentlicht! 
Mit einer durchaus guten Form und frohen Mutes bin ich bereits am Dienstag die Reise nach Venedig angetreten, die Vorbereitungen liefen alle ohne Probleme ab und Sonntagmorgen fühlte ich mich auch fit und bereit für ein gutes Rennen! Doch was gut anfing, endete dann mit einer kleinen Enttäuschung, hier nun die Fakten:

Gesamtplatzierung 17. Platz
Profiwertung 12. Platz

Endzeit: 9std30min
Schwimmen: 1std01min
Radfahren: 4std31min 
Laufen: 3std54min

Und nun ein paar Worte wie es dazu kam:

Schwimmen: 
Rechtzeitig stieg ich zum Einschwimmen ins Wasser und konnte dies auch ausgiebig durchführen, um 6.26 hieß es dann 1min bis zum Start und keine 10sek später fiel dann vor Universität von Venedig der Startschuss zum Schwimmpart hinüber zum Vorort Mestre auf dem Festland, welches der Ausgangspunkt für den restlichen Wettkampf sein sollte. Angesichts dieser Umstände befand ich mich beim Startsignal hinter den Agegroupern, so dass ich erstmal 500m hart anschwimmen musste,was so nicht geplant war, nach ca. 800m befand ich mich dann in einer größeren Gruppe, nach vorne war schon nichts mehr zu sehen und so blieb ich dann in dieser Gruppe und konnte relativ entspannt mitschwimmen und an Position 7 aus dem Wasser steigen. Nach vorne 7min auf die 1.Gruppe und 2min auf die 2.Gruppe  Abstand. Mit mir stiegen jedoch noch 4 weitere Athleten nahezu zeitgleich aus dem Wasser.

Rad: 
Sofort bildete sich um mich eine Gruppe mit dem Vorjahressieger und drei weiteren Athleten. Wir arbeitete im fairen Abstand zusammen. Eigentlich fuhr der Holländer Wijnalda vor, dann ich und dann der Rest. Das passte wunderbar zu meiner taktischen Marschrichtung. So sah das auch bis km 80 aus,der Vorjahressieger machte das Tempo, ich dahinter, alles lief fair in der Gruppe ab, aber es war mir trotz meiner taktischen Planung doch zu ruhig, also fuhr ich nach vorne und hob das Tempo etwas an und wollte sehen wie die anderen reagieren. Wirklich weg kommen konnte ich, da der Kurs immer wieder über Engstellen führte und auch windanfällig war, so dass man gegen 3-4 Verfolgern quasi chancenlos ist, will man sich nicht übernehmen. Immerhin sorgte die Tempoerhöhung dafür,dass wir nur noch zu viert waren, bei km 115 überließ ich wieder dem Holländer das Tempo, ehe ich bei km 125 wieder vor fuhr, da mir auch hier wieder das Tempo als verschleppt erschien. Bei ca. km 140 kam ein starker Fahrer von hinten hinzu, aber auch das sorgte nur kurz für Unruhe und wechselnde Positionen. Als sich die Unruhe in der Gruppe wieder gelegt hatte, war ich wieder an der Reihe die letzten 25km wieder von vorne zu fahren. Ein paar Sekunden Luft konnte ich mir verschaffen, aber nichts entscheidendes, auch die Abstände nach vorne bleiben nahezu unverändert. Und auch hier war es dann wieder voll in der Wechselzone. Fünf Leute wechselten nahezu zeitgleich, hier lief der spätere Sieger Lukas Krämer auch gleich an mir vorbei!

Laufen: 
Auch die anderen Athleten ließ ich zunächst ziehen, fiel mir das Anlaufen auch etwas schwer und bei Km 3 war kurz Pinkelpause angesagt. Danach kam ich dann langsam in einen Rhythmus mit Hinblick auf einen Sub 3std Marathon und lief KM-Zeiten zwischen 4min05sek und 4min15sek. War die Laufstrecke im Park relativ verwinkelt und glich auf dem ersten Blick einem Irrgarten, wo es einige Richtungswechsel und Wendepunkte gab, sowie eine tiefe Schotterpassage pro Runde (4,5 Laufrunden). Bis Km 20 ging es auch recht gut, das Gefühl war zwar nicht überragend und aufgrund von Temperaturen um 30 Grad und praller Sonne alles andere als leicht, aber so langsam würfelte sich das Feld durcheinander, und auch alle anderen fiel es alles andere als leicht. So hatte ich zwar zwischen KM 20-25 ein Tief,aber KM 25-30 liefen wieder einigermaßen und ich lag schon auf Platz 6! Ab Km 30 wurde es dann sehr schwer, das Tempo ging von 4min30-40sek/km auf 5min50sek/km herunter und ich fiel auf Platz 8 zurück, jedoch noch nicht hoffnungslos, da auch diese beiden nicht mehr wirklich am laufen war. Jedoch war dann bei ca KM 33/34 meine Oberschenkelmuskulatur so ermüdet, dass ich keinen Laufschritt mehr machen konnte und nach ein paar Anlaufversuchen erkennen musste, dass ich entweder jetzt hier das Rennen beenden muss oder noch irgendwie ins Ziel wandere. Ich entschied mich für die zweite Möglichkeit, was zwar sehr deprimierend und langwierig war, aber aufgrund der wenige KM bis ins Ziel wollte ich das Rennen dann doch nicht aufgeben, hatte ich doch noch Hoffnung in 2-3km wieder laufen zu können,aber alle weiteren Versuche scheiterten, erst die letzten 2km ging es langsam wieder in knapper 6min Pace ins Ziel! 

Was genau die Ursache für den Einbruch war, werde ich die Tag noch mit meinem Trainer analysieren. Natürlich bin ich über das Ergebnis enttäuscht, jedoch macht mir das Radfahren Mut für weitere Wettkämpfe, auch das Schwimmen war ganz in Ordnung, auch auf den Lauf bis KM 20 kann man aufbauen, aber dennoch bleibt einfach das nackte Ergebnis stehen und das ist weit entfernt von meinen Erwartungen im Vorfeld bzw. was aufgrund des Rennverlaufs möglich gewesen wäre. Nun heißt es schnell zu regenerieren, um schnellstmöglich die Vorbereitung für die nächsten Rennen starten zu können. Welche das sein werden, darüber beratschlage ich die Tage mit meinem Trainer und werde dann auch schon einen groben Plan für den Rest des Jahres machen!
Vor dem Start in der Altstadt von Venedig Quelle: Privat

Bike Quelle: Jose Luis Hourcade

Run Quelle: Jose Luis Hourcade

Sonntag, 4. Juni 2017

Challenge Venice-One Week out

Nun ist es nur noch eine Woche bis zu meinem ersten Saisonhöhepunkt der Challenge Venedig über die klassische Langdistanz und so langsam steigen dann die Vorfreude und Anspannung auf Wettkampf und ich bin gespannt was ich abliefern kann. Die Beine fühlen sich gut an, der Testwettkampf beim Powertriathlon in Gera war sehr zufriedenstellend, die letzten Trainingsergebnisse ebenso, wegen mir kann es losgehen. Ich freue mich nun nach ca. 1,5 Jahren Langdistanz-Pause wieder an den Start gehen zu können und bin bereit meine Bestzeit aus Agegroup-Zeiten zu unterbieten, alles andere ist Tiefstapeln, dazu fühle ich mich momentan zu gut und das möchte ich nutzen! Nun noch ein paar Impressionen aus den letzten Trainingswochen, ehe ich dann noch frohe Rest-Pfingsten wünschen und bevor es für mich dann am Dienstag nach Venedig geht!